[ Chronik ]

Das heutige Wiener ASKÖ Team Floridsdorf geht aus der 1976 gegründeten Sektion Bahnengolf des WAT Rudolfsheim hervor. Erster Sektionsleiter wurde Ernst Hübner, der als Funktionär seit Anfang der 70er-Jahre den Minigolfsport nachhaltig geprägt hat.

Erste Heimstätte war die Miniaturgolfanlage am Schwendermarkt im 15. Wiener Gemeinde Bezirk. Schon bald war der WAT in der höchsten Spielklasse, der Bundesliga, mit einer Damen- und Herrenmannschaft vertreten.

Durch die gute Nachwuchsarbeit, vor allem Ende der 80er-Jahre, blickte man hoffnungsvoll in die Zukunft. Folgende Erfolge waren das Resultat harter Arbeit: Heinz Weber war 1990 der erste WATler, der Einzelstaatsmeister werden konnte. Ein Jahr später holte sich Martin Schöller den Schülermeistertitel. 1992 folgte Heinrich Sterlich Weber als Österreichischer Einzelstaatsmeister nach. Der Vizestaatsmeistertitel von Walter Doucha 1993 war allerdings die letzte Medaille eines WAT-Sportlers für längere Zeit.

Viele Mannschaftsstützen zog es in Folge zu anderen Vereinen. Dadurch fehlte dem WAT die mannschaftliche Dichte, weshalb 1996 der Abstieg aus der Bundesliga folgte.

Dazu kam, dass die Anlage am Schwendermarkt aufgelöst wurde und der Verein ohne Heimanlage dastand. Durch großes Entgegenkommen der Familie Dallinger konnte man kurzfristig auf der Little Golf Anlage im Wiener Prater unterkommen und dort drei schöne Jahre verbringen.

Der Umschwung kam einmal mehr mit Ernst Hübner, der – in einer seiner zahlreichen Funktionen – als ASKÖ-Wien Funktionär nach Floridsdorf berufen wurde, um dem dort ansässigen WAT 21 als Obmann vorzustehen. Neben der kompletten Neuerrichtung einer großen Sportanlage im Wasserpark, die u.a. ein Fußballfeld, Tennisplätze und einen Funcourt beinhaltet, gelang es im Jahr 2000 Hübner auch eine neue Miniaturgolfanlage zu errichten. Im selben Jahr fanden bereits die ASKÖ-Bundesmeisterschaften auf dieser Anlage statt.

2001 stellte Ernst Hübner die ersten sportlichen Weichen. Durch die Rückkehr einiger alter Gesichter aus den Rudolfsheimer Zeiten und dem Hinzukommen neuer Spieler konnte eine starke Herrenmannschaft für die Bundesliga geformt werden. 2001 belegte man sofort den dritten Rang.

Anfang 2003 errichtete der WAT 21 die längste Filzgolfanlage Europas im Wasserpark – ein echtes Schmuckstück. Im gleichen Jahr konnte man auch erstmals die Bundesliga gewinnen und sich ab sofort. Österreichischer Mannschaftsstaatsmeister nennen. Bei diesem einem Titel blieb es allerdings nicht; bis dato folgten vier weitere! Ernst Hübner wurde am Ende des Jahres mit dem BSO-Kristall ausgezeichnet und zum Funktionär des Jahres gewählt.

2004 war folgte ein weiteres großartiges Jahr: Ab sofort nannte man sich Wiener ASKÖ Team Floridsdorf. Im August selben Jahres krönte Heimkehrer Heinz Weber seine einzigartige Karriere mit dem Europameistertitel bei den Herren.

2005 holte das WAT beim Europacup der Landesmeister die Bronzemedaille. Der Wasserpark wurde im selben Jahr um eine PitPat-Anlage erweitert. Für ein weiteres Highlight sorgte der Verein im Mai 2006, als man die ersten ASKÖ-Bundesmeisterschaften auf Filz ausrichtete.

Letzter sportlicher Höhepunkt aus Sicht des WAT 21 war die Bronzemedaille von Christian Freilach bei der WM 2007 in Italien. Alle Erfolge der Mannschaften und SpielerInnen des WAT 21 finden sie in der  „Ruhmeshalle“.